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Es kommt des öfteren vor, daß in den Randgebieten der Bebauung oder im Bereich von außenliegenden Höfen und
Häusern die Kanalisation nicht in unmittelbarer Nähe liegt. Der Transport der Abwässer zur Kanalisation ist dann in den
meisten Fällen über Freispiegel-(Gefälle-)leitungen nicht mehr zu realisieren oder unwirtschaftlich.
In solchen Fällen muß dann eine Druckentwässerungsanlage installiert werden.
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Hierbei handelt es sich um einen
Sammelbehälter aus Beton oder Kunststoff, in dem eine oder zwei Pumpen installiert sind, welche über eine automatische
Füllstandskontrolle die Pumpen steuern und somit das Abwasser über eine recht kleine Druckleitung zur
Kanalisation fördern. Die Pumpen haben ein integriertes Schneidwerk um auch gröbere Feststoffe zerkleinern und
fördern zu können.
Weiterhin sind die Pumpstationen mit einer akustischen Alarmanlage ausgestattet, welche bei
unzulässig hohem Flüssigkeitsstand im Behälter einen Alarm gibt.
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Wir arbeiten auf diesem Gebiet seit über zehn Jahren zu unserer vollsten Zufriedenheit mit der Fa.
JUNG-PUMPEN zusammen,
welche Druckentwässerungsanlagen und das erforderliche Zubehör je nach Bedarf unserer Kunden herstellt.
Wir sind Ihnen selbstverständlich bei der Planung Ihrer Anlage behilflich und ermitteln für Sie unter Berücksichtigung
der anfallenden Abwassermenge und der Transportlänge des Abwassers, die zugehörige Förderleistung und legen die
Pumpenanlage aus.
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Leider rächen sich die Fehler in der Ausführung der Abdichtungsarbeiten während der Bauphase oft recht schnell in Form von
feuchten Kellerwänden. Um dieses Problem, welches nicht nur unschön (blätternde Tapete oder Putz, Kellerasseln, etc.)
sondern auch gesundheitsgefährdend ist (Schimmelpilzbildung, Pilzsporen, etc.), abzustellen, gibt es nur eine Lösung,
und zwar eine komplette Wandsanierung. Die einzelnen Arbeitsschritte hierzu sind wie folgt:
- Aufnehmen eventuell vorhandener Oberflächenbefestigungen (z.B. Pflasterungen,
Asphaltierungen) und Durchführung der Ausschachtungsarbeiten bis zum Ende des
Fundamentes unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften.
- Säubern der Außenwand von groben Verunreinigungen und vortrocknen der zu
behandelnden Flächen.
- Falls erforderlich, beiputzen der Wandflächen.
- Kontrolle vorhandener Wanddurchbrüche.
- Ausbilden einer Hohlkehle im Fundamentbereich.
- Grundieren der Wandflächen und aufbringen einer 2-Komponenten-
Bitumenbeschichtung, wie z.B. Drainmatten, Noppenbahn, Styroporplatten.
- Fachgerechtes verlegen und anschließen einer Drainageleitung, falls möglich und
erforderlich. Achtung, hierbei kann man sehr vieles falsch machen, was dann genau
zum Gegenteil dessen führt, was man bewirken möchte.
- Verfüllung und lagenweise Verdichtung der Baugrube mit geeignetem Material.
- Verschließen der Oberflächenbefestigungen
Mit einer der wichtigsten Punkte, die zu beachten sind, ist das Erforschen der Ursachen. Oftmals sind u. a. defekte Leitungen (Fallrohre, etc.) Grund für die Durchfeuchtung der Kellerwand.
Unsere Fachleute sind gerne bereit Sie zu beraten und Ihnen ein Angebot für eine Wandsanierung zu unterbreiten. Selbstverständlich ist hierbei auch die Durchführung von Teilarbeiten in Eigenleistung möglich.
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Allgemeines zur Ausbildung
Bei der Ausbildung zum Rohrleitungsbauer handelt es sich um eine Stufenausbildung.
Im Bereich der staatlich anerkannten Ausbildungsberufe der Bauindustrie gibt es die Ausbildungsberufe:
- Hochbaufacharbeiter
- Ausbaufacharbeiter
- Tiefbaufacharbeiter
Der Ausbildungsberuf Rohrleitungsbauer ist einer der aufbauenden Ausbildungsberufe zum Tiefbaufacharbeiter. Das bedeutet im ersten Ausbildungsjahr eine gemeinsame Ausbildung aller drei Ausbildungsberufe um Grundkenntnisse zu erlangen, welche sowohl für den Hochbau-, den Ausbau-
und den Tiefbaufacharbeiter gleichermaßen notwendig sind. Das zweite Lehrjahr als Tiefbaufacharbeiter erfolgt dann mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbau. Das dritte und letzte Lehrjahr ist dann die Ausbildung zum Rohrleitungsbauer und umfaßt speziell und ausschließlich Lerninhalte zum erdverlegten Rohrleitungsbau.
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Ausbildungsinhalte
Die fachlichen Ausbildungsinhalte setzt zunächst das Ausbildungsberufsbild wie folgt fest :
Gemeinsamer Teil der Ausbildungsberufsbilder
Gegenstand der gemeinsamen Berufsausbildung in den Ausbildungsberufen Hochbau-, Ausbau- und Tiefbaufacharbeiter sind mindestens die folgenden gemeinsamen Fertigkeiten und Kenntnisse :
- Grundkenntnisse der Baustelleneinrichtungen, des Baustellenablaufs und der Baustellensicherungsmaßnahmen;
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung;
- Grundfertigkeiten der Handhabung der Werkzeuge, Baugeräte und Baumaschinen;
- Handhaben einfacher Vermessungsgeräte;
- Grundkenntnisse der Bodenarten, Böschungen, Baugruben und Gräben, der Herstellung von Aushub und der einfachen Aus- und Absteifungen;
- Grundkenntnisse der Hausentwässerung, Oberflächenentwässerung, Kanalisation und des Einbaus von Kanalisationsrohren;
- Herstellen einfacher Holzverbindungen, Schalungen und Formen;
- Herstellen einfacher Baukörper aus künstlichen Steinen und Bauplatten, von Leichtbauwänden und abgehängten Decken;
- Herstellen von Mörtel- und Betonmischungen;
- Herstellen einfacher Bewehrungen und Stahlbetonbauteile;
- Herstellen von einfachem Wandputz und von Zementestrich;
- Herstellen von Sperrungen und Dämmungen;
- Einbau und Verlegen von Formstählen, Verbindungs- und Befestigungsmitteln;
- Schließen von Schlitzen, Aussparungen und Durchbrüchen;
- Transportieren und Einbauen einfacher Fertigteile;
- Grundfertigkeiten der Kunststoffbearbeitung und -verarbeitung;
- Ansetzen von Fliesen und Platten;
- Grundfertigkeiten des Tiefbaus, insbesondere des erdverlegten Rohrleitungs-, des Kanal-, Brunnen- und Straßenbaus;
- Aufstellen einfacher Arbeits- und Schutzgerüste;
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne.
Besonderer Teil des Ausbildungsberufsbildes für den Tiefbaufacharbeiter
Gegenstand der besonderen Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Tiefbaufacharbeiter sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse :
- Grundkenntnisse der Baustelleneinrichtungen und Sicherungsmaßnahmen im Tiefbau;
- Handhaben der Werkzeuge, Baugeräte und Baumaschinen;
- Grundkenntnisse der Arbeitsplanung;
- Handhaben von Vermessungsgeräten;
- Herstellen von Aushub, Aus- und Absteifungen; Verfüllen und Verdichten von Bodenmassen;
- Herstellen von Mörtel- und Betonmischungen;
- Herstellen von Bewehrungen und Betonbauteilen;
- Herstellen von Straßendecken, Gleisanlagen, Sickerungen, Abflußrinnen und Rohrleitungen;
- Verlegen von Begrenzungssteinen und Platten, Ausführen von Pflasterarbeiten;
- Herstellen von Wandputz und Estrich;
- Einbauen von Fertigteilen.
Ausbildungsberufsbild für den Rohrleitungsbauer
Aufbauend auf der Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter sind die folgenden Kenntnisse und Fertigkeiten Gegenstand der Berufsausbildung zum Rohrleitungsbauer.
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne;
- Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung und Arbeitsplanung, sowie der Baustoffbedarfsermittlungen und Massenberechnungen;
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung;
- Bedienen von Werkzeugen, Geräten und Maschinen;
- Grundfertigkeiten der Metall- und Kunststoffbearbeitung;
- Handhaben von Vermessungsgeräten;
- Verlegen von Rohren;
- Herstellen und Einbauen von Fertigteilen im Rohrleitungsbau.
Prüfungen
Nach Abschluß des zweiten Lehrjahres erfolgt eine Zwischenprüfung (Tiefbaufacharbeiter) und zum Ende des
dritten Lehrjahres erfolgt die Abschlußprüfung zum Rohrleitungsbauer.
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